Letzte Aktualisierung am: 08.04.2017


- Die Urteile -

Stichpunktartige Aufzählung der Ereignisse

Und alles fing so harmlos an...

Den gesamten Schiftverkehr kann ich hier natürlich nicht wiedergeben, das würde den Rahmen hier sprengen, deshalb werde ich nur auszugsweise die wichtigsten Dokumente zeigen!


2003

Modellbau in Spur N betreibe ich schon seit jahrzehnten, aber seit ca. 2003 habe ich begonnen mich für Straßenbahnen zu interessieren. In Spur N gibt es ja bekanntlich wenig Hersteller die Modellstraßenbahnen in diesem Maßstab herstellen. Deshalb habe ich mit Versuchen begonnen, Straßenbahnen in Spur N in Ätzmessing-Bauweise selbst herzustellen.
Zuerst habe ich zu Hause selbst geätzt, das hat zwar viel Spaß gemacht, war mir aber mit der Zeit doch zu gefährlich. Meine Enkelkinder waren viel zu neugierig als das ich sie von ihrer Neugier hätte abhalten können. Mit der Zeit habe ich mit meinem Computer nur noch Zeichnungen gefertigt und die dann bei diversen Herstellern ätzen lassen.


2008

Um 2008 / 2009 habe ich mich entschieden, Straßenbahnen von Dortmund und Dresden zu bauen. Meine Zeichnungen waren Ende 2008, Anfang 2009 soweit fertig das ich sie zum ätzen schicken konnte, ich habe aber noch gezögert, weil die Kosten doch recht hoch waren. Ich habe mich im Internet schlau gemacht, und durch Zufall bin ich auf eine Internetseite gestoßen, wo Straßenbahnen in Spur N als Folienbastelbögen angeboten wurden. Gegen Ende 2010 habe ich mir dort einige Folienbastelbögen bestellt. Meine Zeichnungen waren ja schon soweit fertig, die mußten nur noch zum Ätzen gegeben werden. Nun, lange Rede, kurzer Sinn, bevor ich viel Geld fürs Ätzen ausgebe, wollte ich schauen ob die Folienbastelbögen der Straßenbahnen für mich brauchbar wären. So hätte ich mir die Ausgabe fürs Ätzen sparen können.

Leider waren nach dem Zusammenbau der Folienbastelbögen die Rümpfe viel zu schwabbelig! Das Material "Folie" ist einfach viel zu dünn und hat nicht die Eigenschaft, selbst nach dem zusammenkleben, einen festen und robusten Rumpf abzugeben. Man mußte höllisch aufpassen das man nicht mit zu festem Griff die Straßenbahn anfaßte, denn das hat sie nicht ausgehalten. Damit konnte ich also nichts anfangen. Deshalb habe ich entschieden meine Zeichnungen nun zum Ätzen zu geben. Das war gegen Ende 2010.


2010 / 2011

Um die doch recht hohen Kosten fürs Ätzen irgendwie aufzufangen, habe ich einige wenige Ätzbausätze mehr herstellen lassen, durch eine höhere Auflage wurden die Kosten pro Stück geringer. Und bei Gelegenheit wollte ich die überzähligen Bausätze über ebay interessierten Modellbauern anbieten. So wollte ich die hohen Herstellungskosten fürs Ätzen auffangen und gleichzeitig anderen Modellbauinteressenten die Möglichkeit geben, auch eine solche Straßenbahn in Spur N zu bauen. Über ebay habe ich dann einige Bausätze zum Kauf angeboten.

Wer um alles in der Welt hätte ahnen können das es einen "Zeitgenossen" gibt, der sich in seiner rechthaberischen Art so sehr darüber aufregte, das ich meine Modellstraßenbahnen in Ätzmessing-Bauweise über ebay anbot?! Es hat nicht allzu lange gedauert, und dieser "nette Herr" fing an, in unakzeptabler Weise mir schriftliche Mails zuzusenden. Auch den Käufern von meinen Ätzmessing-Bausätzen schrieb er (das ging damals noch da die Käufer bei ebay noch nicht verschlüsselt waren) und beschimpfte sie, das ging sogar soweit, das er die Käufer manchmal recht massiv bedrohte. Es stellte sich dann heraus, das es der Betreiber der Internetseite war, bei dem ich im Vorjahr die Folienbastelbögen der Straßenbahnen gekauft hatte.

Hier habe ich ein paar Kopien der Mails... Der "nette Herr" hat sogar eine Strafanzeige gegen meine Frau und mich in die Wege geleitet weil ich seine unverschämten Anschuldigungen zurück gewiesen habe! Ich habe nun mal nichts von seinen Folienbastelbögen kopiert, meine Zeichnungen waren ja schon vorher fertig, bevor ich seine Folienbastelbögen im Internet entdeckte!

Das Strafverfahren wurde natürlich schon nach kurzer Zeit wieder eingestellt! Siehe hier...

2012

Der "nette Herr" unterließ es in seiner rechthaberischen Art aber trotzdem nicht, weiterhin Mails an interessierte Modellbauer zu versenden, die bei mir einen Ätzmessingbausatz gekauft hatten. Seine Behauptungen in den Mails wurden nun noch agressiver und drohender, er behauptete sogar das bei der Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen mich laufe. Stimmte natürlich nicht!

Und so sahen diese Mail´s aus... Schließlich schickte er mir sogar ein Schreiben in dem er Schadenersatz von mir forderte... Einfach unglaublich!

Sie wollen das sehen? Bitteschön...
Aufgrund dieser unverschämten und rechtlich völlig haltlosen Forderung des "netten Herrn" war nun der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich wehren mußte, ich habe eine Unterlassungsklage gegen den "netten Herrn" eingeleitet! Gegen den Gerichtsbeschluß hat der "nette Herr" zwar Einspruch eingelegt, aber bei der Verhandlung in Kleve wurde der Beschluß bestätigt.

Den Gerichtsbeschluß kann man hier anschauen...

Das war die erste Niederlage des "netten Herrn"!

Und das Versenden der unverschämten Mails hörte schlagartig auf!



In der Zwischenzeit hatte der "nette Herr" bei seinem zuständigen Amtsgericht private Insolvenz durchgeführt. Somit meinte er, das er fein raus ist und nun ja keine Kosten bei ihm zu holen sind! Nicht anders ist es auch zu erklären, das er nun, da er ja insolvent war, eine Klage gegen mich anstrengen konnte, ohne das für ihn große Kosten entstehen würden. Die Klage wurde mit einem Prozeßkostenhilfeantrag beim Landgericht München eingereicht und erst einmal abgewiesen. Nach längerem hin und her wurde der Klage doch noch statt gegeben. Und mal ganz ehrlich, wäre der "nette Herr" nicht insolvent gewesen hätte er mit Sicherheit diese Klage nicht eingereicht, denn die Kosten dafür sind recht beachtlich.

Seine Klage habe ich hier zum anschauen... Was da verlangt wird muß man sich mal so richtig vor Augen führen und auf der Zunge zergehen lassen... Sowas ist echt unglaublich, zumal ich niemals vorhatte, Straßenbahnen in Spur N gewerblich zu vertreiben! In den folgenden Jahren wurden einige Schriftsätze vom gegnerischen Anwalt und von meinem Anwalt ans Gericht gesendet, diese hier alle aufzuführen würde viel zu weit gehen...


2016

Die erste gerichtliche Verhandlung seiner Klage wurde dann am 27.01.2016 in München beim Landgericht verhandelt. Der "nette Herr" wurde sogar von den drei Richtern wärend der Verhandlung darauf hingewiesen, daß das Gericht seine Klage abweisen würde, er solle die Klage doch zurück ziehen, so könne er Kosten sparen. Das war natürlich nicht das was der "nette Herr" hören wollte. Er blieb dabei das er ein Urteil haben wollte. Und das hat er dann bekommen!

Das Gerichtsurteil kann man hier anschauen...

Das war die zweite Niederlage des "netten Herrn"!



Normalerweise würde jeder nach so einem Urteil die Angelegenheit als erledigt betrachten, nicht aber so der rechthaberische "nette Herr". Da er ja immer noch insolvent war hat er doch tatsächlich Widerspruch gegen das Urteil eingelegt, ihm würden ja keine Kosten entstehen, läuft ja alles prima mit einem Prozeßkostenhilfeantrag.

Hier mal der Schriftsatz...

Na ja, was soll ich sagen, alle guten Dinge sind drei, beim abschließenden Termin in München am 08.12.2016 vor dem Oberlandesgericht holte er sich wieder eine Niederlage ab!

Und hier ist das Sitzungsprotokoll und das endgültige Urteil...

Das war die dritte Niederlage des "netten Herrn"!

Aber ich lasse mir dadurch natürlich die Lust an meinem Hobby nicht verderben! Wenn es meine Arbeit zeitlich zuläßt, so hoffe ich, kann ich bald wieder weiter basteln und bauen.

Ich hoffe das so etwas anderen Modellbauern erspart bleibt, sowas wünscht man niemandem! Es ist einfach nur unglaublich...

Nachträglich wurde mir dann noch erklärt, warum die Gerichte in München doch noch den Prozess und die Berufung zuließen. Die einfache Erklärung lautet:

Diese Klage des "netten Herrn" sollte ein für allemal mit einem gerichtlichen Urteil abgewiesen werden damit auch in der Zukunft keine weiteren falschen Anschuldigungen und ungerechtfertigte Erklärungen in öffentlichen Foren usw. von dem "netten Herrn" ausgehen können.


Meine Erkenntnis aus diesem Fall: Der rechthaberische "nette Herr" wollte sich augenscheinlich auf ganz einfache Art und Weise auf Kosten Anderer bereichern, weil ihm durch seine Insolvenz das ganze Prozedere ja nichts kosten würde!!!

Eine ganz schäbige Art!


2017

Wie einfältig, armselig und "hinterfotzig" muß man eigentlich sein um wie folgt zu handeln?

Weil der rechthaberische "nette Herr" mit seinen Klagen und Anschuldigungen vor Gericht nicht durch kam und ihm seine Behauptung untersagt wurde, verfällt der "nette Herr" nun ins Denunziantentum.
Hat der rechthaberische "nette Herr" doch tatsächlich ans Ordnungsamt geschrieben und wieder falsche Behauptungen aufgestellt!

Dem "netten Herrn" könnte man raten, seine verirrte Energie in seine eigenen Pläne zu investieren! Dann hätte er vielleicht seine private Insolvenz vermeiden können.

Wenn Sie dies hier lesen, "netter Herr", dann überdenken Sie Ihr Tun, gehen Sie in sich und unterlassen Sie in Zukunft solche unwürdigen Vorgehensweisen!


Dieser Bericht wird noch weiter gehen, allerdings dauert das noch, denn das bittere Nachspiel für den "netten Herrn" wird erst in den kommenden Jahren nach seiner privaten Insolvenz mit aller Härte auf den "netten Herrn" zukommen...

Deshalb ist hier das Ende noch nicht abzusehen!
In diesem Sinne, bis die Tagen...

Euer Paul Meyer